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Beitragvon agy am 21.03.2003 22:18

Gleichzeitige IVF und natürlich entstandene Schwangerschaft addieren sich.

Mitarbeiter des St Michael´s Hospital in Bristol, Großbrittanien berichten in der Februarausgabe von "Human Reproduction" über eine Vierlingsschwangerschaft nach dem Transfer von zwei Embryonen im Rahmen einer Reagenzglasbefruchtung (IVF).

Das betroffene Paar wurde seit langem wegen einer ungeklärten (idiopathischen) Sterilität behandelt, schließlich mit einer IVF. Letzere war nach der Rückgabe von 2 Embryonen schließlich erfolgreich, jedoch stellte sich eine Vierlingsschwangerschaft ein. In der 34. Schwangerschaftwoche erfolgte die Entbindung und die Kinder (3 Jungen, ein Mädchen) konnten mit der Mutter nach Hause entlassen werden.

Theoretisch ist es nun möglich, daß sich nach der Rückgabe von 2 Embryonen auch zweimal eineiige Zwillinge entwickeln. Dies war jedoch nicht der Fall, auch die Jungen waren nicht eineiig. Die Vierlingsschwangerschaft wurde darauf zurückgeführt, daß das Paar Geschlechtsverkehr zum Zeitpunkt der Eizellentnahme hatte und Eizellen, welche nicht entnommen wurden, zeitgleich zur Behandlung befruchtet wurden. Es bestand also zeitgleich eine IVF-Schangerschaft und eine natürlich gezeugte.

Der Schluß, den man aus diesem Ereignis ziehen muß ist der, daß Frauen mit offenenen Eileitern vom Geschlechtsverkehr in den Tagen vor der Eizellentnahme und kurz danach abgeraten werden muß.
agy
 

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